01.06.2015

Beginnt heute eine neue Ära im Vermietungsbereich ...

... Fernsehen, Radio, Tagespresse, alle berichten, dass heute das Mietrechts-novellierungsgesetz in Kraft tritt.

Wir fragen uns: "Wer wird Gewinner und wer wird Verlierer dieses neuen Gesetzes sein?"

Unsere Meinung: Es ist doch selbstverständlich, dass der eine oder andere Vermieter nun die Vermietung mal selbst ausprobieren wird. Doch schnell wird er erkennen: Auch vermieten will gelernt sein. Und ein Makler spart Zeit und Nerven und seine Honorierung ist nach Steuern gar nicht so hoch wie man dachte.

Ob es bei den Maklern zu den großen Umsatzeinbrüchen wie geschrieben kommt? Kurzfristig vielleicht ja, aber langfristig glauben wir es nicht. 

Neu und interessant wird aber, dass ab jetzt der Vermieter in den meisten Fällen der Auftraggeber ist und der Makler alleinig dessen Interessen zu vertreten hat. Ob dies dann ein Vorteil für den Mieter ist muss jeder selbst für sich beantworten.

Bemerkenswert ist auf alle Fälle auch, dass durch das eingeführte Gesetz für die Mieter keine einzige Wohnung mehr geschaffen wurde. 

Wir von DISTLER nehmen die vom Gesetzgeber aufdiktierte neue Herausforderung an und sind sicher diese, wie auch die vergangenen 35 Jahren in der Immobilienbranche, positiv zu meistern. 

Wenn Sie ehrliche Leistung gebrauchen können, freuen wir uns darauf, Sie kennen zu lernen.

Ihr DISTLER Team

 


 

05.12.2014  -  Pressemitteilung der DISTLER Gruppe

Immobilienexperten: Mietpreisbremse schafft weitere Engpässe

Würzburg. Experten warnen vor einer Mietpreisbremse in der Region. Nach Angaben von Immobilienwirt Hans-Jürgen Distler stagnieren die Mieten hier aktuell bereits. Somit gäbe es im Gegensatz etwa zum Großraum München gar keine Notwendigkeit, die maximale Gebühr bei Neuvermietung zehn Prozent über der ortsübliche Vergleichsmiete festzulegen. „Ich glaube nicht, dass wir im Raum Würzburg eine große Wohnungsknappheit bekommen“, sagt der Spezialist für den Kauf von Mehrfamilienhäusern.

Überhitzungstendenzen sieht er lediglich zu Semesteranfang und bei preiswerten Objekten in exponierter Lage. Zudem seien die Vorstellungen der Mieter manchmal unrealistisch: „Es gibt eben keine Wohnungen für fünf Euro den Quadratmeter mit Festungsblick. Wer einen Mercedes fahren will, kann nicht dafür nur den Preis eines Goggos bezahlen.“

Distler ist Mitglied im Immobilienverband Deutschland (IVD). Und der erwartet ebenfalls negative Folgen einer Mietpreisbremse in Unterfranken. „Das ist nichts, was den Wohnungsmarkt entspannen wird, sondern schafft weitere Engpässe“, prophezeit Pressesprecher Prof. Stephan Kippes vom IVD Süd. Dadurch würden bei Kauf und Vermietung die Renditen sinken, was sich momentan angesichts fehlender sonstiger Investitionsmöglichkeit bei niedrigen Zinssätzen nicht so deutlich auswirke. „Wenn die aber wieder einmal steigen, werden die Investoren umschichten“, sagt Kippes.

Sein Würzburger Kollege Hans-Jürgen Distler zählt weitere Nachteile für Vermieter auf: die Kostenübernahme wenn ein Makler eingeschaltet wird, weiter steigende Anforderungen der Gebäude bezüglich Energieeffizienz  und ungünstigere Abschreibungsmöglichkeiten. „Die Summe all dieser Maßnahmen geht auf Kosten des Investors“, konstatiert er. Somit sei eine Mietpreisbremse in der Region kontraproduktiv. Das Hauptproblem sieht Kippes in der viel zu niedrigen Wohnraumproduktion. „Nur wer hier ansetzt, wird wirksam etwas für den Mieter und das von ihm zu zahlende Mietpreisniveau tun. Alles andere ist nur ein Kurieren an den Symptomen. Insofern sind dies große Schritte in die falsche Richtung“, formuliert der Leiter des IVD.Marktforschungsinstitutes.

Über die Distler-Gruppe

Distler hat seit 1979 Kompetenz und Erfahrung in Immobilien, seit 1987 ist der Inhaber und Geschäftsführer Hans-Jürgen Distler diplomierter Immobilienwirt (Diplom VWA). Das unabhängige Familienunternehmen ist Mitglied im IVD Bundesverband und im FIABCI, Internationaler Verband der Immobilienberufe. Ein Schwerpunkt des Geschäftes liegt beim Kauf von Mehrfamilienhäusern bayernweit speziell in Universitätsstädten wie Würzburg, Bamberg, Hof, Nürnberg und Erlangen.

 


 

03.11.2014

Kommt das Bestellerprinzip etwa auf den "Prüfstand"?

Für Korrekturen am derzeitigen Entwurf des so genannten Bestellerprinzips hat sich der Rechts- und Wirtschaftsausschuss des Bundesrates ausgesprochen. Er geht in seinen "Empfehlungen" auf die vom IVD mehrfach hingewiesenen  zahlreichen praktischen Problemen mit dem „Bestellerprinzip“ ein.

 Der Bundesrat wird am 7. November 2014 über die Empfehlungen beraten.

 


 

31.10.2014

Der IVD gibt bekannt: Über 12.000 Stimmen gegen das falsche Bestellerprinzip gehen an den Bundesrat

Am 7. November wird der Gesetzentwurf zum Mietrechtsnovellierungsgesetz im Plenum des Bundesrates (TOP 31) beraten. Aus diesem Anlass wird der IVD die über 12.000 Unterschriften, die bei der Online-Petition des IVD gegen das falsche Bestellerprinzip bisher gesammelt worden sind, dem Bundesrat überreichen.

Bis zum 7. November kann die Petition noch unterschrieben werden - jede Stimme zählt!
 
 

 

30.10.2014

Erneute Grunderwerbsteuer Erhöhung in NRW

Am vergangenen Dienstag wurde im Landtag von Nordrhein-Westfalen von der Fraktionen von SPD und Grünen  haben eine Grunderwerbsteuer-Erhöhung beschlossen. Der Steuersatz steigt ab dem 1. Januar 2015 von fünf auf 6,5 Prozent.